Ziel der Anleitung
Damit VentoryOne mit JTL-Wawi on-premise kommunizieren kann, muss der REST-API-Zugriff auf dem JTL-Server korrekt freigeschaltet werden. Kernpunkte sind:
Port 5883 (TCP) muss außen (Ecomdata-Firewall) und innen (Windows Defender Firewall) geöffnet sein.
Der JTL Administrator muss die Wawi API bereitstellen und als Service dauerhaft laufen.
In JTL-Wawi wird eine App-Registrierung durchgeführt, die VentoryOne autorisiert.
1) Port 5883 in der Ecomdata-Firewall freigeben (außerhalb des Servers)
Öffne die Ecomdata-Kundenoberfläche und gehe zu deinem JTL-WAWI Cloud Server. https://my.ecomdata.de/clientarea.php
Scrolle nach unten und öffne den Bereich Firewall. (Seite 2)
Prüfe, ob bereits eine Regel für Port 5883 existiert.
Falls nicht vorhanden: auf Hinzufügen klicken, eine Regel analog zum Screenshot anlegen und speichern. (Seite 2)
Wichtig: Dieser Schritt stellt sicher, dass der Port von außen erreichbar ist (Netzwerk-/Provider-Ebene).
2) Port 5883 in der Windows Defender Firewall freigeben (innerhalb des Servers)
Melde dich per Remote Desktop am Server an. (Seite 3)
Öffne die Windows-Firewall-Konsole: In die Suche wf.msc eingeben und starten. (Seite 3)
Links zu Eingehende Regeln wechseln. (Seite 4)
Die Regelnliste nach Portnummer sortieren und prüfen, ob es eine Regel für 5883 gibt. (Seite 4–5)
Falls keine Regel existiert: Neue Regel… erstellen (Seite 5)
Typ: Port → Weiter (Seite 5)
TCP auswählen, Port 5883 eintragen → Weiter (Seite 6)
Verbindung zulassen → Weiter (Seite 6)
Alle Profile aktiv lassen (Domäne/Privat/Öffentlich) → Weiter (Seite 7)
Regel benennen → Fertig stellen (Seite 7)
3) JTL Administrator konfigurieren (Wawi API bereitstellen)
JTL Administrator muss dauerhaft laufen, damit die VentoryOne–JTL-Verbindung stabil bleibt. (Seite 8 & 18)
Auf dem Desktop den JTL-Shortcut rechtsklicken und den Pfad/Zieladresse kopieren. (Seite 8)
Im Explorer den kopierten Pfad öffnen, Dateien nach Typ sortieren und JTL Administrator finden. (Seite 9)
Optional: Eine Desktop-Verknüpfung für den JTL Administrator erstellen. (Seite 10)
JTL Administrator öffnen → Anlegen → Wawi API. (Seite 10)
Felder ausfüllen:
Schnittstelle: eigene IP-Adresse auswählen
Port: 5883
Zertifikat: passendes Zertifikat auswählen
Speichern (Seite 10)
REST-Service starten: Starten klicken.
Ein schwarzes Fenster mit Hinweis wie „Serving REST API for tenant …“ zeigt an, dass der Dienst läuft. (Seite 11)
4) App-Registrierung in JTL-Wawi starten
JTL-Wawi öffnen und sicherstellen, dass es aktuell ist. (Seite 12)
In JTL-Wawi: Admin → APP registration öffnen und Add klicken. (Seite 12)
Weiter klicken und die Seite geöffnet lassen (wird für die Registrierung benötigt). (Seite 13)
5) VentoryOne mit JTL verbinden (On-Premise + korrekte Base URL)
In der Ecomdata-Oberfläche die Server-Adresse kopieren (Format z. B.
c12345.servers.ecomdata.de). (Seite 14)In VentoryOne die Liste der API-Verbindungen öffnen und den Bereich JTL API connection finden. (Seite 14)
On-Premise auswählen und in ERP API base URL eintragen:
Wichtiges Format:
https://c12345.servers.ecomdata.de:5883(Seite 15)
In VentoryOne Start registration klicken. VentoryOne zeigt eine Meldung, dass die Registrierung gestartet wurde. (Seite 15)
Zurück zu JTL-Wawi: Dort erscheint ein Hinweis, dass eine Registrierungsanfrage von VentoryOne eingegangen ist → Weiter klicken. (Seite 15)
Weitere Schritte in JTL-Wawi:
auf den nächsten Seiten jeweils Weiter (Seite 16)
abschließend Fertigstellen (Seite 17)
6) Abschluss & Betrieb
Nach Fertigstellen ist VentoryOne in JTL-Wawi registriert. (Seite 17)
Zurück in VentoryOne: Falls sich der Status nicht aktualisiert, Refresh status klicken. Die Synchronisation läuft anschließend automatisch. (Seite 17)
Ganz wichtig: Den JTL Administrator immer laufen lassen, sonst bricht die On-Prem-Verbindung ab. (Seite 8 & 18)
Wenn du willst, kann ich dir daraus auch eine kundenfertige Schritt-für-Schritt-Anleitung (z. B. für ein Helpcenter) machen – mit klaren Überschriften, Voraussetzungen, typischen Fehlerbildern (Port zu / Zertifikat falsch / falsche Base URL) und kurzen Troubleshooting-Checks.

